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Panik, Ängste & Phobien

Angst gehört zum Leben – sie ist ein ganz normales Gefühl, das uns in besonderen Momenten aufmerksam macht und schützen will. Manchmal ist sie kaum spürbar, manchmal nimmt sie so viel Raum ein, dass sie unseren Alltag beeinflusst. Jede Angst ist individuell – und jede trägt ihre eigene Geschichte in sich.

 

​Ich möchte dir im Folgenden ein paar Beispiele aufzeigen.

Meerwasser, das sanft auf den Strand aufläuft

Soziale Angst

 

Stellen dirvor, du stehst in einem Raum voller Menschen und fühlst dich, als ob alle Augen auf dich gerichtet sind. Diese Angst, im Mittelpunkt zu stehen oder von anderen beurteilt zu werden, ist für viele Menschen sehr real. Sie kann aus Erfahrungen in der Kindheit entstehen, vielleicht aus Mobbing oder dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Nicht gut genug zu sein. Anders zu sein. Diese Ängste können so stark sein, dass sie dich davon abhalten, neue Freundschaften zu schließen oder dich in sozialen Situationen wohlzufühlen.

 

Spezifische Phobien

 

Manchmal haben Menschen eine ganz besondere Angst vor bestimmten Dingen oder Situationen, wie Spinnen, Höhen oder engen Räumen. Diese Ängste können aus traumatischen Erlebnissen entstehen oder einfach durch die Art und Weise, wie unser Gehirn auf bestimmte Reize reagiert. Wenn du zum Beispiel als Kind von einer Spinne erschreckt wurdest, kann es sein, dass dieser Moment in deinem Gedächtnis bleibt und sich zu einer großen Angst entwickelt.

 

Panikattacken

 

Panikattacken sind wie plötzlich auftretende Gewitter. Sie kommen oft ohne Vorwarnung und bringen ein Gefühl von überwältigender Angst mit sich. Die Symptome können sehr stark sein – Herzklopfen, Atemnot, Schwindel. Diese Attacken können aus Stress, Überforderung oder auch aus einer tiefen inneren Unruhe entstehen. Die Angst vor der nächsten Attacke kann dann selbst zur Quelle der Angst werden.

 

Existenzielle Angst

 

Diese tiefere Angst betrifft die Fragen des Lebens selbst – die Angst vor dem Tod, dem Verlust von geliebten Menschen oder dem Sinn des Lebens. Sie kann in ruhigen Momenten aufkommen, wenn du über deine eigene Sterblichkeit nachdenkst oder dich fragst, was nach dem Tod kommt. Oft entsteht diese Angst in Phasen großer Veränderung, wenn  du dich mit den großen Fragen des Lebens auseinandersetzt.

 

Ängste können aus verschiedenen Quellen entstehen und sich auch ausweiten. Oft sind es unsere Erfahrungen, die unsere Gefühle prägen. So können traumatische Erlebnisse, Stress oder auch Einflüsse aus unserer Umgebung und der Menschen um uns herum verstärkend wirken. Manchmal können Ängste auch ohne klaren Grund entstehen, einfach weil unser Gehirn auf bestimmte Situationen oder Gedanken empfindlich reagiert.

Es ist wichtig zu wissen, dass Ängste weit verbreitet sind und jeder Mensch sie auf seine eigene Weise erlebt. Sie sind Teil unseres Menschseins und können uns sogar helfen, uns in gefährlichen Situationen zu schützen. Doch wenn sie zu stark werden und dein Leben bestimmen, ist es wichtig, Unterstützung zu suchen und darüber zu sprechen. 

Die Energiepsychologie ist eine sehr kraftvolle Methode, um Ängste zu reduzieren und zu lösen.

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